
Ex-Sprecherin packt aus: Kokain, Korruption und Kriegsverlängerung im Selenskyj-Apparat?
Es ist ein Paukenschlag, der den ohnehin angeschlagenen Heiligenschein des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj endgültig zu zerstören droht. Julia Mendel, einst loyale Pressesprecherin im Kiewer Präsidialamt, hat sich vor die Kameras des US-Moderators Tucker Carlson gesetzt und ausgepackt – über mutmaßliche Korruption, angeblichen Drogenkonsum und eine Kriegsführung, die mit dem ursprünglichen Friedensversprechen Selenskyjs kaum noch etwas zu tun habe. Anderthalb Stunden lang demontierte die einstige Vertraute jenen Mann, den sie selbst jahrelang öffentlich verteidigt hatte. Kiew reagierte erwartungsgemäß giftig und versuchte, Mendel als „instabil“ abzustempeln. Doch die Vorwürfe sind in der Welt – und sie wiegen schwer.
Vom Friedenskandidaten zum nationalistischen Hardliner?
Mendel, die von Juni 2019 bis Juli 2021 als Sprecherin Selenskyjs amtierte, zeichnete im Gespräch mit Carlson das Bild eines Mannes, der sich grundlegend gewandelt habe. Angetreten sei Selenskyj einst als „Präsident des Friedens“, mit dem Versprechen einer Entspannung gegenüber Russland und eines pragmatischen Umgangs mit der russischen Sprache. Heute, so Mendel, habe er sich einer „nationalistischen Ideologie verschrieben, die für viele Ukrainer unnatürlich sei“. Ihre Einschätzung: Der ukrainische Präsident sei „eines der größten Hindernisse für den Frieden“ – emotional unkontrollierbar, oft hysterisch.
Geldsäcke im Hinterzimmer?
Besonders pikant sind die Schilderungen über mutmaßliche Korruption im engsten Machtzirkel. Mendel berichtete von angeblichen Bargeldzahlungen und dubiosen Geldflüssen im Regierungsapparat. Ein Minister habe sich einst über sein geringes Gehalt beklagt, woraufhin man ihm einen Raum gezeigt habe, in dem Geldsäcke voller Dollar gelegen hätten. Auch Andrij Jermak, der frühere Strippenzieher im Präsidialamt, bekommt von Mendel sein Fett weg: „dunkle Geschäfte“ und ein erheblicher, möglicherweise unheilvoller Einfluss auf Selenskyj selbst.
Eine unabhängige Bestätigung dieser Vorwürfe steht aus – doch sie passen ins Bild eines Landes, dessen Korruptionsproblematik im Westen seit Jahren beharrlich unter den Teppich gekehrt wird. Während deutsche Steuerzahler Milliardenbeträge nach Kiew überweisen, fragt in Berlin offenbar niemand ernsthaft, wo das Geld eigentlich landet. Eine Frage, die ein Großteil der deutschen Bevölkerung längst stellt – nur in der politischen Klasse hierzulande herrscht beharrliches Schweigen.
Kokain im Präsidialamt? Die brisanteste Behauptung
Auf Carlsons direkte Frage, ob Selenskyj drogenabhängig sei, antwortete Mendel knapp: „Das ist für niemanden ein Geheimnis.“ Sie habe ihn zwar nie persönlich beim Konsum gesehen, doch zahlreiche Personen, die den Präsidenten seit Jahren kennen würden, hätten ihr Kokainkonsum bestätigt. Auffällig sei zudem gewesen, dass Selenskyj vor wichtigen Interviews regelmäßig für etwa 15 Minuten verschwunden und anschließend „voller Energie“ zurückgekehrt sei. Belege gibt es bis heute nicht – entsprechende Gerüchte kursieren allerdings bereits seit Kriegsbeginn.
Die Istanbul-Frage: Hat Boris Johnson den Frieden zerstört?
Vielleicht der politisch brisanteste Teil des Interviews betrifft die gescheiterten Friedensverhandlungen von 2022. Laut Mendel sei Selenskyj damals bereit gewesen, weitreichende Kompromisse einzugehen – beim Donbass, der Sprachfrage und weiteren Streitpunkten. Erst nach dem Besuch des damaligen britischen Premierministers Boris Johnson in Kiew, der eine fortgesetzte militärische Unterstützung des Westens signalisiert habe, sei die ukrainische Seite vom Verhandlungstisch aufgestanden. Eine Darstellung, die in Brüssel und Berlin niemand hören möchte, denn sie würde bedeuten: Hunderttausende Tote hätten verhindert werden können – wären da nicht die geostrategischen Spielchen westlicher Hauptstädte gewesen.
Kiew schäumt – und der Westen schweigt
Das Präsidialamt reagierte mit der üblichen Diffamierungsstrategie. Kommunikationsberater Dmytro Lytwyn erklärte, Mendel sei „seit langer Zeit nicht mehr sie selbst“ und ihre Aussagen seien „nicht ernst zu nehmen“. Eine Argumentationsfigur, die bemerkenswert vertraut klingt: Wer sich gegen die offizielle Linie stellt, wird kurzerhand für unzurechnungsfähig erklärt. Demokratische Reife sieht anders aus.
Interessant ist auch, wie wenig kritisch sich die deutsche Mainstream-Presse bislang mit den Vorwürfen auseinandersetzt. Wer in Deutschland Selenskyj kritisiert, gerät schnell ins Visier moralischer Wachhunde, die jede Differenzierung als „Kreml-Propaganda“ abkanzeln. Dabei wäre es die ureigenste Aufgabe einer freien Presse, auch unbequeme Fragen zu stellen – gerade dann, wenn deutsche Milliarden im Spiel sind.
Ein Bild bröckelt
Unabhängig davon, wie viel an Mendels Anschuldigungen letztlich gerichtsfest beweisbar sein wird: Das Image des unfehlbaren Helden im Olivgrün-Pullover hat tiefe Risse bekommen. Auch international wächst die Zahl der Stimmen, die Selenskyjs Machtfülle, den Umgang mit der Opposition und die endemische Korruption im Lande kritischer betrachten. Während in Washington unter Präsident Trump längst eine Kehrtwende vollzogen wird, klammert sich Berlin noch immer an die Erzählung vom edlen Kämpfer für die Freiheit – und überweist munter weiter.
Für deutsche Anleger und Sparer bedeutet diese Gemengelage vor allem eines: Politische Instabilität, geopolitische Unsicherheit und ein anhaltender Krieg vor der europäischen Haustür werden die Märkte weiter belasten. Wer sein Vermögen vor solchen Verwerfungen schützen möchte, sollte über eine breit diversifizierte Aufstellung nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in Krisenzeiten seit Jahrtausenden ihren Wert bewahrt – ein zeitloser Anker in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.
Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen geben die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Es handelt sich nicht um eine Anlageberatung. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor wirtschaftlichen Entscheidungen eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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