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13.05.2026
14:02 Uhr

Kahlschlag im Autoland: Bis zu 225.000 Jobs vor dem Aus – Deutschlands industrielles Herz droht stillzustehen

Was einst das Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst war, gleicht heute einem Patienten auf der Intensivstation. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat seine ohnehin düstere Prognose erneut nach unten korrigiert: Bis zum Jahr 2035 könnten in der deutschen Autobranche bis zu 225.000 Arbeitsplätze wegfallen. Das sind 35.000 mehr als noch im Vorjahr veranschlagt. Wer noch vor Kurzem hoffte, die Talsohle sei erreicht, wird nun eines Besseren belehrt.

Ein Aderlass, der seinesgleichen sucht

Allein zwischen 2019 und 2025 sind nach Angaben von VDA-Präsidentin Hildegard Müller bereits rund 100.000 Stellen verloren gegangen. Und das ist erst der Auftakt zu einem industriepolitischen Drama, dessen letzter Akt noch lange nicht geschrieben ist. Müller sprach gegenüber dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland" von einer „gravierenden und anhaltenden Standortkrise", die längst nicht mehr nur Deutschland, sondern ganz Europa erfasst habe.

Der renommierte Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer rechnet allein für 2026 mit weiteren 20.000 bis 50.000 Stellen, die durch Zölle, Insolvenzen und Produktionsverlagerungen ins Ausland verschwinden würden. Die Beschäftigtenzahl in der deutschen Autoindustrie könnte demnach unter die Marke von 700.000 fallen – ein historischer Tiefpunkt für eine Branche, die einst das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft bildete.

Die hausgemachte Misere

Wer sind die Schuldigen an diesem industriellen Niedergang? Müller benennt sie unmissverständlich: explodierende Energiepreise, eine erdrückende Steuerlast, ausufernde Bürokratie und stetig steigende Lohnkosten. Hinzu kommt das ideologisch durchgepeitschte Verbrenner-Aus der Europäischen Union, das die Branche zu einer Transformation zwingt, deren wirtschaftliche Folgen vorhersehbar waren – und von kritischen Stimmen seit Jahren angeprangert wurden.

Die bittere Pointe: Würde die EU endlich auf Technologieoffenheit setzen – also moderne Verbrenner, Plug-in-Hybride, Range Extender sowie synthetische und erneuerbare Kraftstoffe zulassen – ließe sich der Jobverlust laut VDA auf rund 75.000 Stellen begrenzen. Es ist also keineswegs der Markt, der hier 150.000 Arbeitsplätze frisst, sondern eine Politik, die sich am grünen Reißbrett austobt, während in Wolfsburg, Sindelfingen und Stuttgart die Lichter ausgehen.

China lacht, Trump lockt, Deutschland zahlt

Während Berlin und Brüssel die heimische Industrie mit immer neuen Regulierungen knebeln, drängen chinesische Elektroautos zu Kampfpreisen auf den europäischen Markt. Auf dem Verbrennermarkt war China hierzulande nie ernsthaft konkurrenzfähig – doch beim Elektroauto, dem von der Politik erzwungenen Zukunftsmodell, ist Peking dem Westen meilenweit voraus.

Gleichzeitig lockt US-Präsident Donald Trump europäische Hersteller mit attraktiven Standortbedingungen über den Atlantik. Seine offensive Zollpolitik tut ihr Übriges. Und viele deutsche Konzerne machen von diesem Angebot Gebrauch – wer kann es ihnen verdenken, wenn die eigene Heimat sie zunehmend als Melkkuh und nicht als Standortpartner behandelt?

Konzerne im Sparmodus – ein ganzes Land im Krisenmodus

VW-Chef Oliver Blume hat den Abbau von 50.000 Stellen in Deutschland bis 2030 angekündigt, Werksschließungen inklusive. Bei ZF Friedrichshafen sollen bis zu 14.000 Stellen fallen, bei Bosch rund 13.000. Doch der Stellenabbau ist längst kein Phänomen mehr, das auf die Autoindustrie beschränkt wäre: Deutsche Bahn (8.250), Deutsche Post (8.000), Lufthansa (4.000), Commerzbank (3.000), BioNTech (1.900) – die Liste der Konzerne, die den Rotstift ansetzen, liest sich wie ein Who-is-Who der deutschen Wirtschaft.

Bezeichnenderweise wachsen ausgerechnet jene Branchen, die von der geopolitischen Eiszeit profitieren: Der Rüstungskonzern HENSOLDT plant 1.600 zusätzliche Stellen. Ein Spiegelbild einer Zeit, in der die deutsche Wirtschaft offenbar nur noch dort floriert, wo Krieg und Krise das Geschäftsmodell bestimmen.

Mercedes verkauft das Tafelsilber

Selbst die einstige Adelsmarke Mercedes-Benz reagiert mit einem radikalen Umbau. Sieben Autohäuser in Berlin und Brandenburg gehen an die kanadische Global Auto Holdings. Bereits 2025 wurden Niederlassungen in Koblenz, Neu-Ulm, Mainz, Dortmund und Lübeck veräußert, Anfang 2026 folgten Aachen, Kassel, Würzburg, Wuppertal, Reutlingen und Hannover. Der Stuttgarter Konzern will sich auf das Luxussegment und digitale Vertriebskanäle konzentrieren. Mit anderen Worten: Was nicht maximale Rendite verspricht, wird abgestoßen.

Was bleibt vom Wirtschaftswunder?

Die Bilanz dieser industriepolitischen Geisterfahrt ist verheerend. Eine Bundesregierung, die zwar 500 Milliarden Euro neue Schulden für vage „Infrastrukturprojekte" aufnimmt und die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz meißeln lässt, schafft es nicht, ihrer Schlüsselindustrie verlässliche, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu bieten. Stattdessen werden ideologische Klimaziele über industrielle Beschäftigung gestellt – mit dem Ergebnis, dass Hunderttausende Familien um ihre Existenz bangen müssen.

Die Frage, die sich der Bürger stellen muss, lautet: Wie viel industrielle Substanz darf eine Regierung verspielen, bevor von Deutschlands wirtschaftlicher Stärke nur noch eine nostalgische Erinnerung übrig bleibt? Eine Antwort darauf bleibt die schwarz-rote Koalition unter Friedrich Merz bisher schuldig.

Edelmetalle als Anker in stürmischen Zeiten

In Phasen, in denen ganze Industriezweige ins Wanken geraten, Arbeitsplätze in nie gekanntem Tempo verschwinden und das Vertrauen in die Standortpolitik schwindet, gewinnen sachwertbasierte Vermögensanker an Bedeutung. Physisches Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie weder von politischen Fehlentscheidungen noch von Konzernkrisen entwertet werden können. Wer sein Vermögen breit aufstellen möchte, sollte die Beimischung physischer Edelmetalle als bewährte Säule zur Vermögenssicherung ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier wiedergegebenen Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen. Jeder Leser ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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