Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
11.05.2026
05:27 Uhr

Putins Schachzug: Schröder als Vermittler – Berliner Politik in heller Aufregung

Es ist eine politische Bombe, die Wladimir Putin nach seiner Siegesparade in Moskau zündete: Ausgerechnet Gerhard Schröder, der Altkanzler mit den engen Drähten zum Kreml, soll als europäischer Vermittler im Ukraine-Krieg auftreten. Die Reaktionen in Berlin könnten unterschiedlicher kaum sein – und offenbaren einmal mehr die tiefe Zerrissenheit der deutschen Politik in außenpolitischen Fragen.

Die SPD im Zwiespalt

Während sich Teile der Sozialdemokratie demonstrativ verschlossen geben, lassen andere durchblicken, dass sie dem Vorschlag durchaus etwas abgewinnen können. Adis Ahmetović, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, erklärte gegenüber dem „Spiegel", jedes Angebot müsse ernsthaft auf seine Verlässlichkeit geprüft werden. Es könne nicht hingenommen werden, dass allein Washington und Moskau über die Zukunft der Ukraine und die europäische Sicherheitsarchitektur entschieden. Wenn die Beteiligung des Altkanzlers der Preis für einen Platz am Verhandlungstisch sei, dürfe man dies nicht reflexartig ausschlagen.

Auch Ralf Stegner, traditionell den dialogorientierten Kräften in der SPD zugehörig, plädierte dafür, Putins Offerte zu prüfen. Jede Initiative, die diesen Krieg beenden könnte, sei zu begrüßen. Europa stehe bislang außen vor – und wenn ausgerechnet Schröder dies ändern könne, wäre es fahrlässig, diese Chance auszuschlagen.

Scharfe Kritik aus den eigenen Reihen

Doch nicht alle Genossen ziehen mit. Michael Roth, einst Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, sprach im „Tagesspiegel" von einem „Affront gegenüber den USA" und einem „durchsichtigen Manöver". Putin stelle Bedingungen, die Kiew unmöglich akzeptieren könne, und schiebe gleichzeitig „seinen persönlichen Freund" als Vermittler vor. Ein Moderator könne „nicht einfach Putins Buddy sein", so Roths bissige Replik.

Berlin reagiert pikiert – Grüne giften zurück

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz reagierte demonstrativ kühl. Aus Regierungskreisen verlautete, der Vorschlag reihe sich in eine „Serie von Scheinangeboten" ein und sei Teil der hybriden Strategie Moskaus. Deutschland und Europa ließen sich nicht spalten. Ein Glaubwürdigkeitstest wäre die Verlängerung der Waffenruhe.

Britta Haßelmann von den Grünen wies den Vorstoß als „abwegig" zurück. Putin trage die Verantwortung für diesen völkerrechtswidrigen Krieg und könne ihn jederzeit selbst beenden – ein Standardargument, das in seiner moralischen Eindimensionalität bemerkenswert ist, aber an der politischen Realität wenig ändert.

BSW prescht vor, FDP bleibt skeptisch

Bemerkenswert undogmatisch zeigte sich das Bündnis Sahra Wagenknecht. Parteichef Fabio De Masi brachte es auf den Punkt: „Wir sollten den Altkanzler einsetzen. Was haben wir zu verlieren?" Eine Frage, die in ihrer Schlichtheit entwaffnend ist und die selbsternannten Moralwächter der Republik in Verlegenheit bringen dürfte.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann hingegen bezweifelte, ob Kiew Schröder als ausreichend neutral akzeptieren würde – schließlich habe dieser auch nach der Krim-Annexion 2014 die Nähe zu Putin gesucht.

Was bleibt: Europa als Statist?

Hinter dem Streit um die Person Schröder verbirgt sich das eigentliche Drama: Europa droht in dieser historischen Frage zum Zuschauer degradiert zu werden. Während sich Trump und Putin als Macher inszenieren, ringt der alte Kontinent um Bedeutung. Dass nun ausgerechnet ein deutscher Altkanzler ins Gespräch kommt, ist gleichermaßen pikant wie symbolträchtig. Es offenbart, wie wenig die offizielle Berliner Politik in Moskau gilt – und wie sehr persönliche Beziehungen über staatliches Protokoll triumphieren können.

Ob man Schröders Russland-Nähe nun moralisch verurteilt oder pragmatisch nutzen will: Die simple Wahrheit lautet, dass dieser Krieg irgendwann am Verhandlungstisch enden wird. Und wer dort nicht sitzt, hat auch nichts zu sagen. Eine Erkenntnis, die in den Hauptstädten Europas offenbar noch nicht überall angekommen ist.

Edelmetalle als Anker in unsicheren Zeiten

Geopolitische Unsicherheit, schwelende Konflikte und das wachsende Misstrauen gegenüber der politischen Steuerungsfähigkeit westlicher Demokratien haben in den vergangenen Monaten eindrucksvoll bewiesen, wie wertvoll physische Edelmetalle als Bestandteil eines breit gestreuten Vermögens sind. Während Politiker um diplomatische Symbolik streiten und Währungen unter Druck geraten, behauptet sich Gold seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher. Eine kluge Beimischung von physischem Gold und Silber kann das eigene Vermögen gegen die Stürme der Weltpolitik absichern.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion wieder und stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder sich von einem unabhängigen Fachmann beraten lassen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen