
Schamloser Auftritt im Gerichtssaal: Ex-RAF-Terroristin Klette verklärt ihre Verbrechen – und Sympathisanten klatschen Beifall
Was sich in dieser Woche im Landgericht Verden abgespielt hat, lässt einen fassungslos zurück. Die mutmaßlich ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette nutzte ihr Schlussplädoyer nicht etwa für Reue, nicht für ein ehrliches Wort an die Opfer ihrer mutmaßlichen Raubzüge – sondern für eine bemerkenswerte Selbstinszenierung als politische Märtyrerin. Und das absurde Finale: Rund zwei Dutzend ihrer Anhänger sprangen am Ende auf, klatschten frenetisch Beifall und entrollten ein Transparent mit der Forderung nach ihrer Freilassung. Ein Schauspiel, das im Deutschland des Jahres 2026 offenbar nicht nur möglich, sondern geradezu folgenlos bleibt.
15 Jahre Haft gefordert – die Angeklagte spricht von „politischer Verfolgung"
Die Staatsanwaltschaft fordert für Klette 15 Jahre Haft. Angeklagt ist sie wegen versuchten gemeinschaftlichen Mordes und schweren bandenmäßigen Raubes, im Raum stehen acht Raubüberfälle zwischen 1999 und 2016. Doch statt Verantwortung zu übernehmen, präsentierte sich die Angeklagte, wie der NDR berichtete, als Opfer eines angeblich politisch motivierten Verfahrens. Der Staat wolle, so ihre kühne These, „politischen Widerstand delegitimieren". Eine Wortwahl, die man auch aus den Echokammern der radikalen Linken kennt – und die geschickt verschleiert, worum es eigentlich geht: schwere Gewaltverbrechen.
Die Überfälle, so Klette weiter, hätten nichts mit „Abenteuerlust" zu tun gehabt. Sie seien schlicht „notwendig" gewesen, um im Untergrund überleben zu können. Eine bemerkenswerte Logik: Wer sich selbst dem Rechtsstaat entzieht, darf demnach offenbar Geldtransporte überfallen und auf Menschen schießen. Halbherzig schob sie nach, es tue ihr „wirklich sehr leid", dass Geschädigte heute noch psychisch litten. Doch im selben Atemzug relativierte sie ihre Verantwortung: Traumatisierungen gebe es heutzutage schließlich auch wegen „Armut, Rassismus, Unterdrückung und Kriegen". Mit anderen Worten: Schuld sind irgendwie alle – nur sie selbst nicht.
Ein Opfer, das bis heute leidet
Wer wissen will, wie viel diese verbalen Beileidsbekundungen wirklich wert sind, der sollte sich den Fall des Nebenklägers anhören. Der Mann war 2015 Fahrer eines Geldtransports, der überfallen wurde. Auf ihn wurde geschossen. Bis heute ist er arbeitsunfähig. Sein Anwalt fordert elf Jahre Haft – und brachte das Geschehen im Gerichtssaal auf den Punkt: In all seinen Jahren als Anwalt habe er noch nie erlebt, dass eine Angeklagte mit Applaus empfangen werde. Wie er das seinem traumatisierten Mandanten erklären solle, wisse er nicht.
„Freiheit für Daniela Klette" – wenn Terror-Nostalgie wieder hoffähig wird
Mit dem Satz „Wirklich frei sein können wir erst, wenn alle frei sind" beendete Klette ihr Plädoyer. Die Reaktion ihrer Anhänger im Saal sprach Bände: Aufspringen, Applaus, Transparent. Justizbeamte mussten das Banner einkassieren. Schon am Vormittag, als die Angeklagte hereingeführt wurde, hatten Sympathisanten geklatscht – als handele es sich um den Auftritt einer Bürgerrechtlerin und nicht um eine Frau, der schwerste Gewalttaten zur Last gelegt werden.
Man stelle sich kurz vor, im Verfahren gegen einen mutmaßlichen Rechtsterroristen würden zwei Dutzend Unterstützer in Reih und Glied aufstehen, frenetisch klatschen und Transparente entrollen. Die Republik stünde Kopf. Es gäbe Sondersendungen, Aufrufe der Bundesregierung, „Lichterketten der Demokratie" und vermutlich umgehende Strafanzeigen wegen Billigung von Straftaten. Hier? Geschieht offenbar nichts dergleichen. Das berühmte „blinde linke Auge" der deutschen Justiz scheint auch im Jahr 2026 nicht erblindet zu sein – im Gegenteil, es sieht erstaunlich klar, sobald es darum geht, linke Gewalttäter zu verharmlosen.
Die unbequeme Wahrheit über die RAF
Es lohnt sich, an dieser Stelle an die historische Realität zu erinnern. Die Rote Armee Fraktion war keine romantische Freiheitsbewegung, sondern eine linksextremistische terroristische Vereinigung, die in mehreren Generationen Dutzende Menschen ermordete – Banker, Unternehmer, Generalbundesanwälte, einfache Polizisten, Chauffeure und Personenschützer. Männer, die Familien hatten. Menschen, die nicht abstrakte „Repräsentanten des Systems" waren, sondern Väter, Ehemänner, Söhne. Wer diesen Terror heute noch als „politischen Widerstand" verklärt, hat aus der Geschichte nichts gelernt – oder will nichts lernen.
Bemerkenswert ist, dass die ideologische Nähe zu solchen Gewaltphantasien in bestimmten linken Milieus offenbar nie wirklich verschwunden ist. Während konservative Stimmen pauschal als „Gefahr für die Demokratie" gebrandmarkt werden, dürfen sich frühere Terror-Sympathisanten heute mit dem Heiligenschein des „Widerstands" schmücken. Diese moralische Schieflage ist nicht zufällig – sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger kultureller Verschiebungen in Medien, Bildungseinrichtungen und Politik.
Ein Justizsystem mit Schlagseite?
Was diesen Fall so brisant macht, ist nicht nur die Person Klette. Es ist das Klima drumherum. Es ist die Tatsache, dass Gerichtssäle in Deutschland zunehmend zu Bühnen werden, auf denen mutmaßliche Gewalttäter politischen Aktivismus betreiben dürfen, während Opfer in den Hintergrund gedrängt werden. Es ist die spürbare Doppelmoral, mit der die Justiz auf Tatverdächtige aus unterschiedlichen politischen Lagern reagiert. Und es ist die Frage, ob ein Rechtsstaat, der seinen eigenen Anspruch nicht mehr durchsetzt, langfristig überhaupt noch ein Rechtsstaat bleibt.
Die Verhandlung in Verden ist mehr als eine Episode der deutschen Kriminalgeschichte. Sie ist ein Symptom. Ein Symptom dafür, dass in Deutschland inzwischen vieles auf dem Kopf steht. Wer auf Geldtransporter schießt, ist „politischer Widerstand". Wer abweichende Meinungen äußert, ist „Verfassungsfeind". Diese Verkehrung der Verhältnisse beunruhigt nicht nur konservative Bürger – sie beunruhigt einen Großteil der deutschen Bevölkerung, die sich angesichts steigender Kriminalität, schwacher Urteile und politisch aufgeladener Prozesse zunehmend fragt, wem dieser Staat eigentlich noch dient.
Was bleibt
Das Urteil im Fall Klette steht noch aus. Doch unabhängig vom Strafmaß bleibt der bittere Beigeschmack dieses Tages. Ein Geldtransporter-Fahrer, der bis heute nicht arbeiten kann. Eine Angeklagte, die sich selbst feiert. Sympathisanten, die offen Beifall klatschen. Und eine Öffentlichkeit, die ahnt, dass dieses Verfahren mehr über den Zustand unseres Landes verrät, als manchen lieb sein dürfte.
In Zeiten, in denen die Verlässlichkeit staatlicher Institutionen, die Stabilität politischer Verhältnisse und der Wert klassischer Anlageformen zunehmend hinterfragt werden, suchen viele Bürger nach Möglichkeiten, ihr Vermögen unabhängig vom Vertrauen in staatliche Strukturen zu sichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich seit Jahrhunderten als krisenresistente Vermögensspeicher bewährt – gerade in Phasen, in denen das Vertrauen in den Rechtsstaat und in eine berechenbare Politik erodiert. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie das, was Papierwerte oft nicht mehr leisten können: greifbare, jahrtausendealte Wertbeständigkeit.

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