
Sechs Wochen Hausarrest für Gesunde? Das RKI lässt die Maske fallen
Kaum ist die Tinte unter den Corona-Aufarbeitungspapieren halbwegs getrocknet, schon stehen die alten Bekannten wieder in den Startlöchern. Diesmal ist es das sogenannte Hantavirus, das als Vehikel für Maßnahmen herhalten muss, die jedem rechtsstaatlich denkenden Menschen die Zornesröte ins Gesicht treiben sollten. Das Robert-Koch-Institut, jene Behörde, die in der Corona-Ära mit ihrer politischen Auftragsarbeit ein dauerhaftes Vertrauensproblem hinterlassen hat, fordert allen Ernstes Quarantänen von bis zu sechs Wochen – und zwar für kerngesunde Menschen.
Ein Virus, das von Mensch zu Mensch praktisch nicht übertragbar ist
Halten wir kurz fest, was die Wissenschaft seit Jahren weiß: Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Hantavirus gilt als nicht oder allenfalls höchst unwahrscheinlich. Selbst die dünnen Studien zur sogenannten Andes-Variante, auf die sich nun alles stürzt, sind alles andere als belastbar. Das hindert die üblichen Verdächtigen jedoch nicht daran, das Pandemie-Drehbuch erneut aus der Schublade zu ziehen. In Spanien wurden bereits Dutzende Menschen weggesperrt – darunter eine „Kontaktperson“ in einem Krankenhaus, der man drei bis sechs Wochen Isolation verordnet hat. Asymptomatisch, versteht sich.
Der spanische Ministerpräsident als moralischer Oberlehrer
Pedro Sánchez gibt nach einem Treffen mit WHO-Chef Tedros den staatsmännischen Pathetiker und spricht davon, es gebe „Entscheidungen, die definieren, wer wir als Gesellschaft sind“. Eine bemerkenswerte Wortwahl für einen Vorgang, bei dem gesunde Menschen ohne medizinische Notwendigkeit aus dem Verkehr gezogen werden. Die Quarantäne sei gerichtlich abgesichert und „im Wesentlichen einvernehmlich“ – wobei sich die Betroffenen ohnehin nicht wehren dürfen, ohne Gesetze zu brechen. Freiwilligkeit auf Spanisch.
Das RKI macht da weiter, wo es 2022 aufgehört hat
Auch in Deutschland wittert die Behörde Morgenluft. In einer aktuellen Handreichung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst empfiehlt das RKI bis zu sechs Wochen Quarantäne für Kontaktpersonen nach „möglicher Exposition“. Übersetzt heißt das: Gesunde Bürger könnten demnächst für anderthalb Monate in den eigenen vier Wänden verschwinden. Das Dokument behauptet weiter, eine infizierte Kontaktperson könne „bereits ab dem Auftreten erster leichter oder unspezifischer Symptome ansteckend sein“. Ein Kratzen im Hals, ein Niesen – und schon ist man potenzieller Superspreader. Wissenschaftliche Belege? Fehlanzeige.
„Die Quarantäne- und Beobachtungsdauer sollte vollständig eingehalten werden, auch wenn währenddessen keine Symptome auftreten. Ein negatives Testergebnis bei asymptomatischen Personen hebt die Quarantäne nicht auf.“
Der Test, der nichts mehr beweisen muss
Dieser Satz aus dem RKI-Papier ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Selbst ein negativer Test soll die Isolation nicht mehr beenden können. Damit hat sich die Behörde elegant von jeglicher empirischer Überprüfbarkeit verabschiedet. Wer einmal als „Kontaktperson“ markiert wurde, bleibt eingesperrt – Punkt. Selbst im eigenen Garten soll die Maske getragen werden. Man wähnt sich in einer Realsatire, doch der Ernst der Lage ist erschreckend.
Wer profitiert von der nächsten Angstwelle?
Die spannendere Frage lautet: Warum jetzt? Wer hat ein Interesse daran, die Bevölkerung erneut in einen Zustand permanenter Verunsicherung zu versetzen? Die Antwort dürfte vielschichtig sein, doch eines lässt sich beobachten: Immer dann, wenn ökonomische Schieflagen, geopolitische Eskalationen und der Vertrauensverlust in die etablierten Institutionen aufeinandertreffen, taucht wie auf Bestellung das nächste Schreckgespenst auf. Der Bürger, der sich gerade fragt, warum sein Land im Schuldensumpf versinkt, warum Energiepreise und Inflation seine Lebensleistung auffressen und warum die Kriminalität auf den Straßen Rekorde bricht, soll nun wieder den Blick auf einen unsichtbaren Feind richten.
Was bleibt dem Bürger?
Wer in den vergangenen Jahren aufmerksam beobachtet hat, was geschehen ist, der weiß: Auf den Schutz durch Behörden, die schon einmal kollektiv versagt und Grundrechte mit Füßen getreten haben, sollte man sich nicht verlassen. Stattdessen gewinnt eines an Bedeutung: die persönliche Unabhängigkeit. Wer auf physische Sachwerte setzt – allen voran auf Gold und Silber –, schützt sich nicht nur vor monetärer Entwertung, sondern bewahrt sich auch ein Stück Handlungsfreiheit in Zeiten, in denen Konten eingefroren, Bürger isoliert und Freiheiten mit einem Federstrich kassiert werden können. Edelmetalle waren in allen Krisen der Vergangenheit der Anker derer, die ihrer Regierung nicht blind vertrauten.
Ein bitteres Fazit
Was sich derzeit in Madrid und Berlin anbahnt, ist ein Lackmustest. Wird die Bevölkerung erneut bereitwillig die Hände hinhalten, um sich Fesseln anlegen zu lassen, deren wissenschaftliche Grundlage so dünn ist wie das Papier, auf dem sie gedruckt wurden? Oder hat man aus den Jahren 2020 bis 2022 etwas gelernt? Die Antwort darauf wird darüber entscheiden, ob das Wort „Freiheit“ in Europa noch eine Bedeutung hat – oder nur noch eine wohlklingende Vokabel aus alten Sonntagsreden ist.
Hinweis: Die in diesem Beitrag enthaltenen Einschätzungen zu Anlagethemen stellen ausdrücklich keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen oder fachkundigen Rat einzuholen. Für Anlageentscheidungen trägt jeder Anleger die volle Eigenverantwortung. Eine Haftung für Inhalte und daraus abgeleitete Entscheidungen ist ausgeschlossen.
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