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11.05.2026
20:14 Uhr

Wirtschafts-Alarm: Jeder zwölfte Betrieb steht vor dem Aus – Deutschland im Krisenstrudel

Die Zahlen aus dem Münchner Ifo-Institut lesen sich wie ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis: Rund acht Prozent aller Unternehmen in Deutschland kämpfen aktuell um ihre nackte Existenz. Jeder zwölfte Betrieb – das ist keine konjunkturelle Delle, das ist ein Flächenbrand. Während die politische Klasse in Berlin lieber über Lastenfahrräder, Genderleitfäden und Sondervermögen in dreistelliger Milliardenhöhe debattiert, geht der unternehmerische Mittelstand, das wahre Rückgrat unseres Landes, reihenweise auf die Knie.

Die drei Würgeschlingen der deutschen Wirtschaft

Das Ifo-Institut hat das Krankheitsbild präzise diagnostiziert: Es sind drei Probleme, die branchenübergreifend würgen. Da wäre zunächst die einbrechende Nachfrage – die Bürger haben schlichtweg kein Geld mehr in der Tasche, nachdem Inflation, Energiekosten und Steuerlast die Kaufkraft pulverisiert haben. Hinzu kommen die explodierenden Betriebs- und Energiekosten, ein hausgemachtes Problem, das auf die ideologisch motivierte Energiepolitik der vergangenen Jahre zurückgeht. Und drittens: eine Bürokratie, die längst monströse Züge angenommen hat und Unternehmer in Formularen, Berichtspflichten und Vorschriften erstickt.

Klaus Wohlrabe, Chef der Ifo-Umfragen, bringt es auf den Punkt: Die Krise wandere entlang der Lieferketten. Wenn Kunden wegbrächen oder Aufträge stornierten, treffe das die Zulieferer und Dienstleister mit voller Wucht. Es sei zu erwarten, dass die Insolvenzzahlen in den kommenden Monaten auf hohem Niveau verharrten – ein Euphemismus, der den dramatischen Charakter der Lage kaum verschleiern kann.

Einzelhandel im freien Fall – Rekordwerte beim Sterben

Besonders dramatisch ist die Situation im stationären Einzelhandel. 17,4 Prozent der Unternehmen dort sehen ihre Existenz akut bedroht – ein neuer trauriger Höchststand. Wer in den vergangenen Monaten durch deutsche Innenstädte spaziert ist, weiß, was das bedeutet: leerstehende Schaufenster, „Räumungsverkauf“-Schilder, traditionsreiche Familienbetriebe, die nach Jahrzehnten kapitulieren müssen. Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher sei das beherrschende Thema, so das Ifo. Hinzu kämen der wuchernde Online-Handel und Billiganbieter aus dem Ausland, die das Geschäftsmodell des klassischen Einzelhändlers regelrecht zermalmten.

Gastronomie: Jeder fünfte Wirt vor dem Aus

Auch die Dienstleister stöhnen unter der Last. 7,6 Prozent fürchten um ihre Zukunft. Wer einen genaueren Blick auf Beherbergung und Gastronomie wirft, dem stockt der Atem: Knapp 20 Prozent der Wirte, Hoteliers und Gastronomen sehen sich existenziell bedroht. Erinnert sei daran, dass diese Branche bereits durch die unsäglichen Corona-Lockdowns ausgeblutet wurde und sich von dieser politisch verordneten Zerstörung bis heute nicht erholen konnte. Statt Entlastung gab es Mehrwertsteuererhöhungen, Energieabgaben und immer neue Auflagen. Auch in der Werbe- und Marktforschungsbranche liegt der Anteil bedrohter Betriebe mit 14,3 Prozent weit über dem Durchschnitt.

Industrie ächzt unter dem Standortnachteil Deutschland

In der Industrie sei die Existenzbedrohung leicht auf 7,5 Prozent zurückgegangen, meldet das Ifo. Doch dieser scheinbare Lichtblick trügt. Hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie massive Wettbewerbsnachteile gegenüber asiatischen Konkurrenten lasten weiter auf den exportorientierten Branchen. Während chinesische Unternehmen mit Subventionen überschüttet werden und in den USA unter Präsident Trump ein knallhart protektionistischer Kurs gefahren wird, fesselt sich Deutschland selbst – mit Klimaneutralitätszielen im Grundgesetz und einer Wirtschaftspolitik, die den eigenen Wohlstand verachtet.

Das Bauhauptgewerbe verzeichnet einen leichten Anstieg auf 7,3 Prozent gefährdete Betriebe. Der Auftragseinbruch im Wohnungsbau hält unvermindert an. Lange Genehmigungsverfahren – Bürokratiemonster lassen grüßen – und die Zurückhaltung der Banken bei der Baufinanzierung lähmen den Sektor. Dass ausgerechnet in einer Phase angespannter Wohnungsmärkte der Wohnungsbau kollabiert, ist eine politische Bankrotterklärung sondergleichen.

Berlin redet, das Land blutet

Während Friedrich Merz und seine Große Koalition mit einem 500-Milliarden-Sondervermögen herumjonglieren und damit kommende Generationen in Schuldknechtschaft schicken, fehlt den Unternehmen vor Ort das, was sie wirklich bräuchten: niedrigere Energiepreise, weniger Bürokratie, eine konkurrenzfähige Steuerlast. Der vollmundig versprochene Bürokratieabbau? Bislang nicht mehr als heiße Luft. Die versprochenen Steuerentlastungen? Vertröstung auf das Jahr 2027 – wenn überhaupt. Inzwischen ruft die Union nach einem „Fahrplan für eine Steuerreform“, während dem Mittelstand bereits die Luft ausgeht.

Was bedeutet das für den Bürger – und sein Vermögen?

Diese Zahlen sind mehr als nur Statistik. Sie sind ein Warnsignal an jeden Bürger, der noch ein paar Ersparnisse besitzt. Wenn Unternehmen reihenweise insolvent werden, leidet auch das Vertrauen in Papierwerte – seien es Aktien, Anleihen oder die Währung selbst. Historisch betrachtet sind es in solchen Phasen wirtschaftlicher Erosion vor allem physische Edelmetalle wie Gold und Silber, die ihren Wert nicht nur erhalten, sondern oftmals deutlich steigern konnten. Wer Vermögen sichern will, sollte sich nicht ausschließlich auf das Versprechen einer Regierung verlassen, die ihre eigenen Wahlversprechen offenkundig nicht halten kann.

Ein gesund diversifiziertes Portfolio mit einer angemessenen Beimischung physischer Edelmetalle hat sich in unsicheren Zeiten immer wieder als Stabilitätsanker bewährt – als Versicherung gegen jene Risiken, die in den Bilanzen der Politik nicht auftauchen, aber im Alltag spürbar werden.

Haftungsausschluss

Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung der Redaktion dar und sind keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, vor finanziellen Entscheidungen eigene Recherchen anzustellen und gegebenenfalls qualifizierte Berater zu konsultieren. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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